Assisted
Hatching, die "Schlüpfhilfe"
Man glaubt, dass Embryonen vor der Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut
aus ihrer Schutzhülle (= Zona pelluzida) herausschlüpfen
(englisch = to hatch).
Dies kann man im Labor durchführen. Das Ziel
ist die Erhöhung der Erfolge.
Denn:
- Menschliche Embryoen entwickeln sich nach IVF oder ICSI
langsam, viele verkümmern und nur weige erreichen im
Brutschrank das Blastozystenstadium (= hohes Stadium der
Zellteilung).
Das beste zur Zeit verfügbare Wissen zu assisted hatching:
- Die weltweit vorliegenden Studien können nicht beweisen,
dass die Methode sicher jeder Frau nutzt und die Nebenwirkungen
gering sind.
Aber Frauen mit reduzierten Voraussetzungen und Paare, die
mehrfache Misserfolge bei IVF / ICSI hatten, profitieren deutlich.
Diese Behandlung fällt nicht in den Leistungsbereich
der gesetzlichen Krankenkassen.
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