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Behandlung der ungewollten Kinderlosigkeit (Sterilitätstherapie)
Frühzeitig
Zusatzangebote einbauen
Wir bieten bereits an dieser Stelle der Entscheidungsfindung
ein Programm an, das dem Paar bei der Bewältigung von
Problemen hilft und die psychische Stabilität unterstützt
(autogenes Training, Körper-therapie, Akupunktur). Details
erhalten Sie im Kapitel Psyche.
Der Erfahrungsaustausch mit „anderen Betroffenen“
wird unterstützt (Chats, Treffen von Kinderwunsch-gruppen,
Veranstaltung von Patientenabenden). Eine Liste der Selbsthilfegruppen
ist erhältlich. Über die Adoption wird informiert.
Adressen, bei denen man die Voraussetzungen für ein Adoptionsverfahren
er-fragen kann, werden mitgeteilt. Im Nachfolgenden werden
ausgewählte Behandlungsverfahren dargestellt.
Überwachung
des Zyklus (Zyklusmonitoring)

Ultraschallaufnahme von 2 Eibläschen
(Follikel) im Eierstock
Beim Zyklusmonitoring wird der Zeitpunkt
des Eisprungs möglichst genau bestimmt. Durch Ultraschall-untersuchungen
lässt sich dabei feststellen, auf welchem Eierstock sich
ein Eibläschen bildet und wie groß dieser Follikel
ist. Bei einem am 13. Tag zu erwartenden Eisprung startet
die Überwachung beispielsweise am 11. Zyklustag. Parallel
zur Ultraschalluntersuchung können Urin- und/oder Blut-untersuchungen
eingesetzt werden. Über den Anstieg des Hormons LH lässt
sich auf Stunden genau festlegen, wann der Eisprung zu erwarten
ist. Es wird entschieden, ob der Geschlechtsverkehr oder eine
Behandlung wie die Insemination (siehe folgendes Kapitel)
angeschlossen werden. Eine zu starke Fixierung auf einen bestimmten
Zeitpunkt (Verkehr auf Befehl) ist nicht erforderlich, dies
kann belasten. Man wird dem Ehepaar lediglich mitteilen, wo
die günstigsten Tage der Empfängnis liegen. Verkehr
genau auf die Minute hin ist nicht erforderlich, da Ei- und
Samenzellen längere Zeit im Körper überleben
können und auch befruchtungsfähig sind. Die Methode
der Zyklusüberwachung dient dazu, der Patientin mit-zuteilen,
wann der Eisprung erfolgen wird und wann in etwa der günstigste
Zeitpunkt für den Verkehr gegeben ist. Ob die Eizelle
dann in den Eileiter gelangt und ob die Samenzellen zu einer
Befruchtung führen, lässt sich nicht voraussagen.
Ebenso wenig ist vorab zu klären, ob eine eventuell befruchtete
Eizelle in die Gebärmutter gelangt und dort zur Schwangerschaft
führt.
Zuverlässige Zahlen über den Erfolg dieser Behandlungen
liegen nicht vor. Es ist fraglich, ob bei Frauen mit normaler
Zykluslänge (28 Tage) mit dem Zyklusmonitoring die Chancen
erhöht werden, was bei niedriger Frequenz des Geschlechtsverkehrs
möglich wäre (s. nebenstehende Literatur). Die Methode
ist über einen längeren Zeitraum nur anzuwenden,
wenn man weiß, dass die Eileiter durchgängig sind
und sich Samenzellen und Eizelle auf normalem Weg treffen
können. Mit dem Zyklusmonitoring kann man eine Erfolgschance
von maximal 5 (–10%) pro Zyklus (Monat) erwarten. Die
Chancen hängen maßgeblich vom Alter der Frau und
auch von der Kinderwunschdauer ab. Bei Frauen über 35
Jahren und/oder einer Kinderwunschdauer von 2 Jahren oder
mehr bringt Zyklusmonitoring längerfristig wohl kaum
optimale Behandlungserfolge.

Insemination
Unter Insemination versteht man das Einbringen von Samenzellen
in die Gebärmutter und/oder die Eileiter. Dieses Behandlungsverfahren
wird dann angewandt, wenn eine Störung der Samenproduktion
vorliegt, die es unwahrscheinlich erscheinen lässt, dass
Samenzellen in ausreichender Zahl auf normalem Wege in den
Eileiter gelangen können. Die Insemination wird direkt
in die Gebärmutterhöhle (intrauterine Insemination)
oder die Eileiter (intratubare Insemination) durchgeführt.
Zum Zeitpunkt des Eisprungs hin werden die Samenzellen über
einen kleinen Katheter in die Gebärmutter eingebracht.
Dieses Verfahren ist für die Patientin körperlich
kaum belastend. Das Auftreten von Entzündungen nach dieser
Behandlung ist selten. Inseminationen sind nicht schmerz-
haft.

Nach der Insemination muss keine Ruhephase
eingehalten werden. Für die Insemination wird der Samen
nicht in der Form, wie er gewonnen wird (Nativsperma) verwendet,
sondern einer Vorbehandlung unterzogen. Im Volksmund werden
diese Trennverfahren als „Samenwaschung“ bezeichnet.
Natürlicherweise befinden sich die Samenfäden (Spermien)
in der Samenflüssigkeit (Seminalplasma).
Das Ziel der Aufbereitungstechniken liegt darin, Samenzellen
von der Samenflüssigkeit zu trennen. Deshalb wird das
Nativsperma zuerst zentrifugiert und die Samenflüssigkeit
so weit wie möglich abgetrennt. Danach wird Zellkulturmedium
zugegeben (enthält unter anderem auch Antibiotika). In
einem Kulturschrank wird dann die Probe bei Körpertemperatur
aufbewahrt (37°C), um den so genannten „swim-up“
durchzuführen. Die Samenzellen gelangen durch Eigenbeweglichkeit
in den oberen Anteil der Kulturflüssigkeit und können
dann für die Insemination herangezogen werden. Nicht
bewegliche Samenzellen bleiben im unteren Teil des Kulturgefäßes
liegen. Durch diese „Spermawaschung“ erreicht
man, dass man für die Insemination die beweglichen Spermien
ohne Zusätze von Samenflüssigkeit zur Verfügung
hat. Diese Methode ist nur eine Art der Samenaufbereitung.
Es gibt auch andere Techniken; am jeweiligen Samenbefund ist
zu entscheiden, welche Aufbereitungsmethode den besten Erfolg
nach sich ziehen wird (s. nebenstehende Literatur). Die Erfolgsaussichten
einer intrauterinen Inseminations-behandlung können nicht
pauschal dargestellt werden, sondern richten sich nach dem
jeweiligen Samenbefund. Die erhobenen Spermiogramme (normales
Spermiogramm) sind für die Chancen-beurteilung nur bedingt
verwertbar. Das Vorhandensein von 20 Millionen Samenzellen
pro Milliliter Samenflüssigkeit, eine Beweglichkeit von
mehr als 30% der Samenzellen und das Vorliegen von mehr als
30% normal geformten Spermien wird als Normalbefund angesehen.
Sind weniger als 10 Millionen Samenzellen pro Milliliter nachweisbar,
von denen weniger als 30% beweglich sind und wiederum weniger
als 30% normal geformt sind, so ist eine deutliche Einschränkung
der Zeugungsfähigkeit zu erwarten. Trotzdem treten auch
bei derartigen Befunden spontan Schwangerschaften auf.
Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt
jedoch unter 10% bzw. 5%. Die großen Sammelstatistiken
aus Europa und auch den Vereinigten Staaten zeigen, dass mit
der intrauterinen Insemination pro Behandlungszyklus eine
Schwangerschaftsrate zwischen 3% und 10% erreicht werden kann.
Wiederholt man die Methode, liegen die Erfolge natürlich
höher.
Stimulationsbehandlung
Bei Fehlen des Eisprungs oder bei nicht ausreichend stabilem
Eisprung (Gelbkörperschwäche etc.) kommen Medikamente
zum Einsatz, die den Eisprung fördern. Diese Medikamente
gibt es in Tabletten- oder Spritzenform.
Clomifen
Von allen in Tablettenform erhältlichen Medikamenten
ist Clomifen am wirksamsten. Seit 1967 wird Clomifen in der
Bundesrepublik eingesetzt. Über einen Anstieg von FSH
und LH im Blut wird ein Wachsen der Eibläschen (Follikelwachstum)
angeregt. Je nach Dosierung und Gegebenheiten bei der Patientin
kommen ein bis vier Eibläschen zur Reifung. Echte Überreaktionen
des Eierstocks (Überstimulation) sind selten. Eine die
Patientin beeinträchtigende Überstimulation tritt
in deutlich weniger als 5% der Fälle auf. Mit der niedrigen
Dosierung von einer Tablette pro Tag an fünf aufeinander
folgenden Tagen (häufig Beginn der Behandlung am 5. Zyklustag)
lässt sich in 70–80% der Fälle eine ausreichende
Eibläschenreifung und danach auch ein Eisprung erzielen.
Auf einen Behandlungsmonat bezogen ergeben sich Schwangerschaftsraten,
die zwischen 5 und maximal 10% liegen. Durch die Ultraschallüberwachung
kann die Zahl und die Größe der heranreifenden
Eibläschen festgelegt werden. Der ungefähre Zeitpunkt
des Eisprungs kann bestimmt werden. Zirka 75% der nach Clomifenstimulation
auftretenden Schwangerschaften werden innerhalb der ersten
drei Behandlungszyklen erreicht. Mit auf dieser Tatsache gründet
die Empfehlung der Hersteller, Clomifen nur sechs Zyklen lang
anzuwenden. Das Mehrlingsschwangerschaftsrisiko liegt bei
ca. 5%. Die meisten der Mehrlingsschwangerschaften sind Zwillinge
(s. nebenstehende Literatur).

Die nach Clomifenbehandlung geborenen Kinder
weisen wohl keine erhöhte Fehlbildungsrate auf.
Früher wurde immer wieder vermutet, dass nach Clomifenstimulation
vermehrt Fehlgeburten zu beobachten sind. Heute kann sicherlich
behauptet werden, dass die Fehlgeburtsrate (Abortrate) mehr
in Zusammenhang mit dem Alter (vorwiegend der Frau) steht
als mit der angewandten Methode der Stimulationsbehandlung.
Stimulation mit
Spritzenpräparaten (Gonadotropine)
Seit Anfang der Sechzigerjahre werden in
Spritzenform erhältliche Medikamente (Gonadotropine)
zur Eizellreifung eingesetzt. Diese Präparate wurden
ursprünglich bei Frauen verwendet, bei denen kein Eisprung
vorhanden und auch durch Tablettenstimulation nicht zu erzielen
war.
Die Arzneimittel enthalten entweder nur FSH oder eine Kombination
von LH und FSH. Diese beiden
Hormone und speziell hier das follikelstimulierende Hormon
(FSH) regulieren auch normalerweise die Entwicklung der Eibläschen
im Eierstock (siehe „Zyklus und Befruchtung“).
Die Gonadotropine werden meist täglich als Spritze gegeben.
Sie führen zur Ausbildung von Eibläschen im Eierstock.
Im Vergleich zu Clomifen entstehen in aller Regel mehr Eibläschen.
Das Ansprechen der Eierstöcke ist von Frau zu Frau unterschiedlich
und von vornherein nicht voraussehbar. Bei Behandlungen mit
diesen Arzneimitteln werden das Follikelwachstum und auch
die Zahl der Eibläschen durch Ultraschall überwacht.
Auch Hormonbestimmungen (vorwiegend Östrogen und auch
Progesteron) können erfolgen, müssen aber nicht.
Das Risiko einer Eierstocksüberreaktion (Überstimulation)
und einer unkontrollierten Mehrlings-bildung soll begrenzt
bleiben.
Ab dem dritten Zyklustag werden ein bis zwei
Ampullen des gewählten Präparates gespritzt. Diese
Behandlung wird an den darauf folgenden Tagen wiederholt.
Die Dosierung richtet sich nach Alter und Körpergewicht
der Frau sowie nach dem Ansprechen der Eierstöcke (eventuell
bekannt aus früheren Stimulationen). Eine erneute Ultraschalluntersuchung
in dieser frühen Phase der Stimulationsbehandlung ist
nicht erforderlich. Blutabnahmen zur Bestimmung der Östrogene
oder anderer Hormone können erfolgen. Die Spritzen können
auch vom Patienten nach Anlernen verabreicht werden (werden
unter die Haut gespritzt). Nach 5 bis 7 Tagen sollte eine
erneute Ultraschalluntersuchung folgen. Bei ausreichender
Größe der Eibläschen (16–20mm) kann
dann durch die Gabe eines hCGPräparates der Eisprung
ausgelöst werden.
Diese eisprungauslösende Spritze ist keine grundsätzliche
Voraussetzung. Ähnlich wie im Kapitel über das Zyklusmonitoring
beschrieben, kann der Ovulationszeitpunkt (Zeitpunkt des Eisprungs)
durch die Messungen des Hormons LH im Blut oder im Urin eingegrenzt
werden. Vom Arzt wird dann empfohlen, welche Tage für
den Verkehr am erfolgreichsten erscheinen. Bilden sich zu
viele Eibläschen aus, so muss unter anderem wegen der
Gefahr der unkontrollierten Mehrlingsbildung vom Verkehr abgeraten
werden. Die Schwangerschaftsrate pro Behandlungszyklus liegt
bei ca. 15%.
Das Risiko von Mehrlingsschwangerschaften ist mit durchschnittlich
10–20% höher als nach Clomifenstimulation.
Ähnlich wie bei der Clomifen kann man die Gonadotropintherapie
mit der intrauterinen Inseminations-behandlung verbinden.
Die im Markt erhältlichen Prärarate unterscheiden
sich nicht in der Wirkung, aber möglicherweise im Preis.
Es ist zuverlässig belegt, dass man bei der Präparatwahl
nach dem Kosten-aspekt vorgehen sollte.

Schematische Darstellung des Ablaufs
einer Spritzenbehandlung (hMG- oder FSH-Stimulation)
Operationen
an verschlossenen Eileitern
Krankhafte Befunde an den Eileitern sind
für ca. 14% der Sterilitätsfälle verantwortlich.
Der Verschluss oder die hochgradige Enge sowie ausgedehnte
Verwachsungen um die Eileiter sind in aller Regel Folge einer
Unterleibsentzündung (aufsteigende Infektion). Nicht
jede Genitalentzündung führt zu einer Eileitermitbeteiligung,
nicht jede Eileiterentzündung direkt zum Eileiterverschluss.
Frauen mit häufigen Entzündungen haben aber ein
deutlich erhöhtes Risiko des Eileiterverschlusses. Am
zuverlässigsten feststellen lässt sich der Tubenverschluss,
wie bereits beschrieben, über die Bauchspiegelung. Hochgradige
Verdachtsmomente kann man auch aus der Röntgenuntersuchung
der Eileiter (Hysterosa-pingographie) erhalten.
Eine durch Veränderungen am Eileiter bedingte Kinderlosigkeit
wird als tubare Sterilität bezeichnet. Die bevorzugten
Stellen, an denen der Eileiter durch die Entzündung geschädigt
wird, sind der Abgang aus der Gebärmutter sowie das dem
Eierstock zugewandte fingerförmige Tubenende (Fimbrien).
Die Erfolgsaussichten einer Eileiteroperation hängen
davon ab, wie stark die Tuben vorgeschädigt sind. Bei
der Rückgängigmachung von Eileiterunterbindungen
(Refertilisierungsoperation nach Sterilisation) werden die
höchsten Schwangerschaftsraten erzielt. Je nach Alter
und verbleibender Eileiterlänge nach dem Aneinandernähen
erreichen 60–80% der operierten Patienten später
eine Schwangerschaft. Aber nicht jeder Fall ist operabel.

Operation eines endständigen
Eileiterverschlusses (Verschluss an dem Ende, das zum Eierstock
führt)
Die Operation eines endständigen Eileiterverschlusses
(an dem dem Eierstock zugewandten Ende) kann über eine
Bauchspiegelung erfolgen. Als ungefährer Anhaltspunkt
kann gelten: Ca. ein Drittel der operierten Frauen wird danach
schwanger; ein Drittel dieser Schwangerschaften sind aber
Eileiterschwangerschaften. Beim gebärmutternahen Eileiterverschluss
kann man sich über die Eileiterkatheterisierung Klarheit
verschaffen, ob ein unüberwindbares Passagehindernis
vorliegt.

Eileiterverschluss
am Abgang aus der Gebärmutter
Durch die Gebärmutter wird mit einem
kleinen Katheter oder mit einem optischen System (Falloposkop)
in den Eileiter eingegangen. Es kann dann festgestellt werden,
ob wirklich ein kompletter Verschluss vorliegt.
Aber eins ist zu bedenken:
Verschlossene Eileiter senken bei der künstlichen Befruchtung
die Schwangerschaftschancen. Durch die operative Eileiterentfernung
(über Bauchspiegelung) werden die Chancen bei der IVF
erhöht. Ob die Eröffnung des endständigen Tubenverschlusses
ähnlich günstig wirkt, ist nicht sicher zu beantworten.
Dazu finden sich keine guten Studien. Ebenso wenig kann man
eine Empfehlung geben, ob man bei Frauen mit gebärmutternahem
Verschluss die Eileiter vor der IVF operieren soll. Aber auch
die Eileiterentfernung ist kein 100%iger Schutz vor Eileiterschwangerschaften.
Sie führt nicht zum Rückgang der Eileiterschwangerschaftsrate
bei künstlicher Befruchtung (IVF).
Zusammenfassung
Generell ist nach Eileiteroperationen das
Risiko der Eileiterschwangerschaft höher als in der Normal-bevölkerung
ohne Tubenschaden.
Der Grund dafür ist, dass durch die Operation zwar ein
Organ in seiner Durchgängigkeit wieder hergestellt wird,
aber die durch die Entzündung bedingten Veränderungen
in der Eileiterwand nicht behoben werden. Es ist ein Trugschluss,
dass nach einer extrakorporalen
Befruchtung keine Eileiterschwangerschaften auftreten. Es
ist möglich, dass die in die Gebärmutter zurückgesetzten
Embryonen in den Eileiter aufsteigen und dort zu einer Eileiterschwangerschaft
führen können. Eine solche Schwangerschaft kann
nicht ausgetragen werden. Es kommt bei nicht rechtzeitigem
ärztlichen Eingreifen zu einem Platzen des Eileiters
(Tubarruptur) und zu einer unter Umständen lebensbedrohlichen
Blutung in den Bauchraum. Bei guter Überwachung und frühzeitiger
Diagnosestellung ist diese Gefahr aber deutlich reduziert.
Seit der nahezu flächendeckenden Verfügbarkeit der
künstlichen Befruchtung ist die Zahl der Eileiter-operationen
zurückgegangen. Operationen durch Bauchspiegelung haben
aber auch weiter ihren Stellen-wert. Ausreichend gute Studien,
die die Ergebnisse der Eileiteroperation und der künstlichen
Befruchtung vergleichen, gibt es nicht. Es gibt keine harten
Daten, um die Chancen zu kalkulieren: realistisch sind maximal
5–10% Schwangerschaftschance pro Monat (maximal ein
Drittel bis die Hälfte der Chance der „unbelasteten”
Frau ohne Eileiteroperation). Die Beratung muss sich primär
am Alter der Frau und der zumutbaren Wartezeit orientieren.
Bei unklarer Datenlage ist es absolut korrekt, dass im Wesentlichen
der aufgeklärte Patient nach seinen Vorstellungen und
Vorlieben entscheidet.
Scheidel P, De Cherney AH, Hepp H:
Operative Techniken der Reproduktionsmedizin Urban & Schwarzenberg
(1990)
www.kinderwunsch-ulm.de
= Internetauftritt der Praxisklinik Frauenstraße, Ulm,
Frauenstraße 51
www.christian-lauritzeninstitut.
de = Internetauftritt des Christian-Lauritzen- Instituts
e.V. Ulm, Frauenstraße 51
Stuttgart, Marienstraße 39
Verschiedene Techniken der Insemination
Scheidel P, De Cherney AH, Hepp H: Operative Techniken der
Reproduktionsmedizin Urban & Schwarzenberg (1990) Ovarielle
Stimulation mit Clomiphencitrat
Johnson NP, Mak W, Sowter MC. Surgical
treatment for tubal disease in women due to undergo in vitro
fertilisation (Cochrane Review). In: The Cochrane Library,
Issue 1, 2003. Oxford: Update Software
Scheidel P, De Cherney AH,
Hepp H: Operative Techniken der Reproduktionsmedizin Urban
& Schwarzenberg (1990)
Johnson NP, Mak W, Sowter MC. Surgical treatment for tubal
disease in women due to undergo in vitro fertilisation (Cochrane
Review). In: The Cochrane Library, Issue 1, 2003. Oxford:
Update Software
 
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