Akupunktur bei der IVF

Eine große Übersichtsarbeit ist in einer der angesehensten medizinischen Zeitschriften veröffentlicht worden:

Frauen können durch Akupunktur während des Embryotransfers ihre Schwangerschaftschance deutlich erhöhen.
Lesen Sie mehr dazu: Akupunktur begleitend zum Embryotransfer

Die Beratung in Ulm zu diesem Thema ist verlässlich. Denn von den weltweit 7 ausgewerteten Studien sind 2 von der Arbeitsgruppe um Prof. Sterzik. IVF beim Embrytransfer wurde von seiner Gruppe weltweit zuerst angewendet.

Manheimer E et al. Effects of acupuncture on rates of pregnancy and live birth among women undergoing in vitro fertilisation:systematic review and meta-analysis. BMJ 2008 0: 394714304

Jetzt: IVF ohne NarkoseDie Eizellentnahme (Follikelpunktion zur IVF oder für ICSI) wird in aller Regel in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt (siehe bitte auch unsere Kinderwunschbroschüre).
Dies ist nach dem abgesicherten Wissen nicht schädlich für die Entwicklung der Embryonen.

Lokalanästhesie und Transferakupunktur
Es gibt aber Frauen, die diese Vollnarkose nicht wünschen und dennoch eine weitgehende Schmerzfreiheit wollen.

Dafür bieten wir jetzt die Lokalanästhesie des Scheidengewölbes in Verbindung mit Transferakupunktur an.

Da keine Betäubungsmittel zum Einsatz kommen, ist der Patient die gesamte Zeit der Punktion (ca.10-15 Min) voll präsent und kann u.a. den Erfolg der Punktion mitverfolgen.
Mehrere in Dänemark durchgeführte Studien zeigten eine vergleichbare Zufriedenheit und ähnliche Erfolge wie bei der üblichen Narkose.

Der Ablauf
Die Akupunktur wird von unseren TCM Therapeuten Frau Dr. Aschoff und Frau Ute Heilmann-Fuchs durchgeführt.
Alle Fragen werden gerne beantwortet.

Bei der Elektroakupunktur werden 4 klassische Punkte mit bekannter schmerzreduzierender Wirkung über eine Gleichstromquelle (20 Hz) mit niedriger Intensität stimuliert. Da unser Gerät über 2 Ausgänge verfügt, können z.B. im Bereich der Beine andere Intensitäten gewählt werden als im Bauchbereich. Hier ist eine höhere Stimulationen möglich, was zu einer stärkeren Schmerzunterdrückung führt. Der Patient selbst bestimmt die Reizstärke, die bei ihm erforderlich ist.

Die Kosten

Akupunktur ist in diesem Fall keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Somit sind die Kosten vom Patienten selbst zu tragen.