Qualitätsprogramme
& Zertifizierung
Unser
Webauftritt ist nach HON bewertet.
Der Inhalt ist nach den Vorgaben der Evidenzbasierten Medizin
(=EbM) gestaltet.
Unser Anspruch ist die Vermittlung von abgesichertem Wissen,
die "Evidenzbasierte Gesundheitsinformation".
Einen
wichtigen Schritt zur Information der Patienten haben wir
getan......
Die
Patientenbroschüre der Praxisklinik ist vom ÄZQ=
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin
(eine gemeinsame Einrichtung der Bundesärztekammer und
der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) nach
Discern (Später Check-In") mit der Note 4 von (maximal
erreichbare Note 5) bewertet worden. (http://www.patienten-information.de)
Die
bewertete Broschüre Kinderwunsch wurde in den Patientenn-informationsdienst,
patienten-information.de des ÄZQ aufgenommen.
Die
abschließende Gesamteinschätzung lautet:
"Durch
die Gliederung und Fettdruck sind wichtige Informationen leicht
zu identifizieren. Die Information ist ausführlich und
verständlich geschrieben und führt relevante Fachbegriffe
ein. Der Text klärt über die besonderen physischen
und psychischen Belastungen durch Diagnose und Therapie auf;
diese Informationen sind von großer Bedeutung für
die Entscheidungsfindung."
Wir haben die HON - Bewertung erhalten.
Unser Webauftritts ist in MedHunt + Thanks HONcode unter http://www.hon.ch/cgi-bin/update.pl?HON12617
registriert: "This site subscribes to the Code of Conduct
(HONcode) principles.
Description: The aim of the website is to inform patients
and doctors about the diagnostic and therapeutic tools in
infertility according to the principles of evidence-based
medicine. All the information is given by medical professionals
who are experts in the field and members of professionals
organizations. Patients and doctors as well have the opportunity
to enter our Evidence Based Medicine Forum."
Wir verpflichten uns zur Einhaltung der Qualitätskriterien
der Health On the Net Foundation.
Was ist Qualität für
uns? - UNSER VORGEHEN
Für
die Form der Website, die Übersichtlichkeit, Navigation,
Benutzerfreundlichkeit etc. ist die Bewertung durch HON, Check-In
und MedCIRCLE anzustreben. Die Website berücksichtigt
den >HON Code< (Qualitätskriterien der Health On
the Net Foundation) und die revidierten DISCERN Kriterien
(jetzt "Check-In") des ÄZQ= Ärztliches
Zentrum für Qualität in der Medizin, eine gemeinsame
Einrichtung der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen
Bundesvereinigung.
Eine
für Patienten sehr gut geeignete Website zu Fragen der
Qualität medizinischer Infos und deren Bewertung ist
patienten-information.de des ÄZQ.
An
der Erstellung der Informationen haben Patienten an allen
Schritten mitgewirkt, es konnte und kann auch weiterhin öffentlich
zu den Inhalten, zum Format, zur Navigation etc. Stellung
genommen werden.
Das
alles zusammen ist zur Zeit bester Standard, aber für
die Überprüfung des Inhalts der Gesundheitsinformation
NICHT geeignet.
BESTE
QUALITÄT IST ABGESICHERTES WISSEN, nach den
Vorgaben der Evidenzbasierten Medizin.
Wie
wir an abgesicherte Informationen kommen, haben wir im Kapitel
Literatursuche
beschrieben.
Allgemeines
zu Zertifizierung und Qualität
Was
ist eine Zertifizierung?
Der
Zertifizierungsvorgang ist eine Maßnahme durch einen
unparteiischen Dritten. Zertifizierung soll möglichst
zuverlässig belegen, dass die Qualitätsanforderungen
an den "Produktionsprozess" erfüllt sind. Das
Ergebnis ist das Zertifikat. Das Qualitätszertifikat
nach DIN EN ISO 9001, 9002 oder 9003 ist eine internationale
"Bescheinigung für die Befähigung des Unternehmens,
effektiv und langfristig Qualität zu produzieren".
Zertifizierung schafft beim Kunden Vertrauen in die Qualitätsleistung
des Unternehmens.
Was
ist der Sinn, das Ziel eines Qualitätsprogrammes in der
Medizin?
Qualitätsprogramme
sollen die Qualität des Gesundheitswesens überprüfen
und verbessern. Das Ziel ist der Patient; er soll einen Gesundheitsvorteil
haben. Qualitätsprogramme müssen dazu dienen, dass
der Patient die Krankheit erfolgreicher übersteht.
Bürgt
die Zertifizierung nach DIN für Qualität in der
Medizin?
Es ist sehr fraglich. "Quality accreditation programmes"
mit Gutachtern von derartigen Institutionen sind in einigen
Studien untersucht worden (Quelle Øvretveit). Die Wirksamkeit
ist nicht bewiesen; denn "geprüfte Einrichtungen",
die einmal als "schlecht" beurteilt worden waren,
haben 3 Jahre später "gut" bekommen, ohne dass
sie den Ablauf geändert hätten.
Kommentar: Solche Qualitäts/Zertifizierungs
- Programme werden empfohlen ohne wissenschaftlich zuverlässige
Beweise dafür, dass sie der beste Weg zur Qualitätsverbesserung
sind und ohne Beweise der Effektivität. Man weiß
nicht, ob man das Richtige tut, wenn man so prüft!!!
Die
Kosten sind höher als die für BEHANDLUNG!
Was
gibt es überhaupt für Programme, um Qualität
in der Medizin zu messen?
Zu
den Qualitätsprogrammen, die zumindest in einigen Studien
untersucht wurden, gehören:
- a. Solche für ganze Organisationen, wie Krankenhaus
- Qualitätsprogramme
- b. Teams aus vielen Organisationen, "collaborative
programmes"
- c. Externe Gutachter von Institutionen, "quality
accreditation programmes" wie DIN
- d. Programme zur Veränderung des Verhaltens in
der praktischen Arbeit , an medizinischen Leitlinien orientierte
Programme
- e. Nationale oder regionale Qualitätsinitiativen
und Strategien
Insgesamt gibt es sehr wenige zuverlässige Untersuchungen,
die dem Patienten sagen, das oder jenes ist besser.....
Die Wirksamkeit der Qualitätsprogramme von a bis
d konnte bislang nicht nachgewiesen werden: Es kann sein,
es kann auch nicht sein; zuverlässig weiß man
es nicht.
Punkt "e" ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand
zu empfehlen: Die ausführliche Beschreibung des Informationsprozesses
und der Strategien der Behandlung. Daran haben wir uns besonders
in den Menüpunkten "Topwissen", "Behandlungsmöglichkeiten"
und "Patienten - Broschüre"
orientiert.
Quellen:
John Øvretveit , David Gustafson. Using research to
inform quality programmes. BMJ 2003;326:759-761
http://bmj.com/cgi/content/full/326/7392/759 Quality and Safety
in Health Care 2002;11:270-5
David C. Hsia. Medicare Quality Improvement. Bad Apples or
Bad Systems? Agency for Healthcare Research and Quality,
US Department of Health and Human Services, Rockville, Md.
http://jama.ama-assn.org/issues/v289n3/ffull/jed20084.html
Ramos KD et al. Validation of the Fresno test of competence
in evidence based medicine. BMJ 2003;326:319-321
http://bmj.com/cgi/content/full/326/7384/319
Wiedemann R, Börner PI et al. Was ist EbM und wie kann
man sie optimal nutzen - Information für Interessierte.
Entstanden
im Oktober 2002 unter Mitarbeit von Mitgliedern des Fachbereiches
Patienteninformation im Deutschen Netzwerk
Evidenzbasierte Medizin e.V. (im Internet unter www.ebm-netzwerk.de/ebm_info_interessierte.pdf)
Wiedemann R, Börner PI. Hilfen bei der Evidenzgewinnung.
2001(im Internet unter www.datapharm-webmotion.de/ebm.html)
Wiedemann R et al. Krankmacher Lebensstil. 2005. conkom Verlag,
ISBN 3-00-017436-2. 70771 Leinfelden Echterdingen T.: 0711
75 47 638 Börner
PI. Paradigmenwechsel in der postmenopausalen Hormonersatztherapie:
Untersuchung zum Einfluss unterschiedlicher Evidenzquellen.
VTS-Veröffentlichung 11.01.06
 
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