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  Letztes Update 02.08.09

 
 
TCM- Traditionelle Chinesische Medizin
Die Traditionelle Chinesische Medizin ist ein System, das vom Lehrer zum Schüler weiter vermittelt wird und das seit mehr als 4000 Jahren in seinen Grundzügen unverändert geblieben ist. Nicht moderne wissenschaftliche Erkenntnisse (sie werden nicht ausgeschlossen) bilden die Grundlage der TCM, sondern ein eigenständiges, auf Jahrtausende alten Erfahrungen beruhendes und in sich geschlossenes System der "Zuordnungen": yin und yang, fünf Wandlungsphasen, das Meridiansystem etc.


Die TCM ist ein Jahrtausende altes Heilsystem, das heute nach wie vor aktuell ist. Krankheit und Gesundheit werden in der TCM unter ganzheitlichen und energetischen Gesichtspunkten betrachtet und behandelt (yin & yang Theorie, Acht-Leitkriterien ba gang, Gesetze der Fünf Wandlungsphasen, Zang Fu, San-Jiao-Theorie, Meridianlehre etc.). Dabei wurde der Gesundheitsfürsorge und Krankheitsprophylaxe schon seit jeher mehr Bedeutung beigemessen als der Krankheitsbehandlung. Der Heilkundige wurde nur honoriert, solange der Patient gesund war. Der Arzt war daher bemüht, regelmäßig nach dem Gesundheitszustand seines Patienten zu sehen und dafür zu sorgen, dass dieser nicht krank wurde. Er erhielt für die Gesunderhaltung seinen Lohn.
Somit musste jede energetische Störung so früh wie möglich erkannt werden, nämlich bevor sich eine Krankheit überhaupt ausbildete (manifestierte). Dabei bedarf auch der Gesundheitszustand einer exakten Diagnose, wie wir das im westlichen System von der Krankheit kennen (genaue Feststellung). Doch diese Diagnosen gestalten sich häufig als außerordentlich schwierig, da der Patient ja keine Krankheitssymptome aufweist, die die Diagnose absichern könnten. Häufig fehlen auch richtungsweisende Laborwerte oder sonstige Befunde, da der "Patient" ja (noch) gesund ist. Es müssen andere Hinweise gesammelt werden, die aus naturwissenschaftlicher Sicht als nicht objektive Daten gelten.

Die Diskussion um "objektive Daten" war nie Hauptzielpunkt der TCM. Alte traditionelle Heilkünste wie die TCM zeigen Stärke und Größe auf anderen Gebieten. In China gilt der Satz: "Um eine Krankheit zu behandeln bedarf es keines großen Arztes, um die Gesundheit zu erhalten aber eines wahren Meisters. Nicht nur ihre einmaligen Diagnoseverfahren, wie die Zungendiagnose, die zur visuellen Diagnostik gehört oder die Pulsdiagnostik mit ihren 28 verschiedenen Pulsqualitäten, sind hier zu nennen. Das reichhaltige Instrumentarium an Behandlungsmethoden besticht durch die Einfachheit und ergänzt unsere westlichen Verfahren.

Wir können die energetischen Wirkungsweisen der alten Methoden oft nicht verstehen und wissenschaftlich erklären.


Wir bemühen uns um Klarheit. Deshalb pflegen wir u.a. eine Partnerschaft mit der Universität von Shanghai (China) und arbeiten in der Komplementärgruppe der Cochrane Collaboration.
Im Menüpunkt "TOPWISSEN" ersehen Sie unsere Aktivität auf dem Bereich der Komplementärmedizin und unsere Position zur TCM.

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