Hormonelle Stimulation bei Verkehr zum Konzeptionsoptimum

Bei Fehlen des Eisprungs oder bei nicht ausreichend stabilem Eisprung (Gelbkörperschwäche etc.) kommen Medikamente zum Einsatz, die den Eisprung fördern. Diese Medikamente gibt es in Tabletten- oder Spritzenform. Die „hormonelle Stimulation“ bereitet den Zyklus mit Hormonpräparaten (Tabletten oder Spritzen) optimal auf den Eisprung vor.

Von allen in Tablettenform erhältlichen Medikamenten ist Clomifen am wirksamsten. Seit 1967 wird Clomifen in der Bundesrepublik eingesetzt. Je nach Dosierung und Gegebenheiten bei der Patientin kommen ein bis vier Eibläschen zur Reifung. Echte Überreaktionen des Eierstocks (Überstimulation) sind selten.

Durch die Ultraschallüberwachung kann die Zahl und die Größe der heranreifenden Eibläschen festgelegt werden. Der ungefähre Zeitpunkt des Eisprungs kann bestimmt werden, oder auch gezielt ausgelöst werden.

Seit Anfang der Sechziger Jahre werden in Spritzenform erhältliche Medikamente (Gonadotropine) zur Eizellreifung eingesetzt.

Bei Behandlungen mit diesen Arzneimitteln werden das Follikelwachstum und die Zahl der Eibläschen durch Ultraschall überwacht. Auch Hormonbestimmungen (vorwiegend Östrogen und auch Progesteron) müssen möglich sein.

Die Kosten werden in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

 

Lesen Sie mehr zur Stimulationsbehandlung in unserer Kinderwunsch-Broschüre.

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Letzte Aktualisierung: 20. August 2016