FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet „Vorzyklus“?

Unter Vorzyklus versteht man den Zyklus vor Ihrer Stimulation. Die Vorbereitungsspritze (Depotspritze) zur Stimulation sollte zwischen dem 14. und 18. Zyklustag im VOR-Zyklus gespritzt werden. Dieses Medikament wird verwendet, um eine kontrollierte Hormonstimulation zu ermöglichen. Wenn danach die Periode einsetzt, beginnen Sie mit Ihrer Stimulation. Dies gilt auch, wenn Sie ein Nasenspray ab den 20. Zyklustag nehmen müssen. Manchmal ist es notwendig, eine Pille vor der Stimulation einzunehmen. Auch dies geschieht im Vorzyklus.

Warum muss ich den 1. Zyklustag in der Praxis melden?

Aus organisatorischen Gründen ist es für uns wichtig, zu wissen, dass Sie mit der Stimulation beginnen. Dies gilt aber nicht für den Vorzyklus, sonden nur für den Zyklus, in dem Sie mit der Stimulation beginnen (Stimulationszyklus).

Kann ich die Medikamente selber spritzen?

Ja. Sie können sich die Medikamente selbst spritzen, die subkutan (unter die Haut) verabreicht werden. Gerne zeigen Ihnen unsere Arzthelferinnen, was Sie dabei beachten müssen.

Was muss ich zur Punktion mitbringen und was muss ich beachten?

Bitte bringen Sie alle Formulare, die Sie von uns bekommen haben, am Punktionstag unterschrieben und ausgefüllt mit (auch den Stimulationsplan). Zu beachten ist, dass Sie nüchtern kommen, d. h. 6 Stunden vorher nichts essen, nichts trinken, kein Bonbon, kein Kaugummi und nicht rauchen.

Muss ich nach der Punktion die Progesteron-Kapseln wirklich in die Scheide einführen?

Ja. Die Kapseln wirken über die Scheide direkt dort, wo sie wirken sollen, und zwar in der Gebärmutter. Sollte es für Sie jedoch sehr unangenehm sein, so können Sie die Kapseln natürlich auch schlucken. Allerdings werden unter Umständen bei oraler Einnahme die Nebenwirkungen etwas stärker verspürt.

Soll ich direkt nach dem Transfer liegen?

Es gibt keine überzeugenden Beweise, dass das Liegen nach dem Transfer den Erfolg beeinflusst. Länger als eine halbe Stunde liegen erhöht den Erfolg sicher nicht.

Muss ich mich nach dem Transfer besonders schonen?

Nein. Es ist sicher nicht falsch, den Alltag etwas ruhiger anzugehen und etwas Ruhe und Ausgleich zu finden. Dennoch sollten Sie bedenken: Wenn Sie auf dem „natürlichen“ Weg schwanger werden, wissen Sie dies in den ersten Wochen auch nicht, und verhalten sich normal. Sie können somit auch nichts falsch machen.

Was bringt die Akupunktur nach dem Transfer und was kostet das?

Die Akupunktur wird vor bzw. nach dem Transfer durchgeführt. Es gibt erste Hinweise, dass diese Behandlung zu einer besseren Durchblutung und Ruhigstellung der Gebärmutter führt. Die Akupunktur wird nicht automatisch, sondern nur auf Ihren Wunsch hin durchgeführt. Akupunktur bei IVF ist keine Kassenleistung. Sie erhalten wenige Tage später eine Rechnung über ca. 65.-EURO.

Welche Medikamente sind nach dem Transfer (zur Unterstützung der 2. Zyklushälfte) am besten?

Das kann man nicht zuverlässig beantworten. Es ist gar nicht sicher, ob Progesterontabletten oder HCG – Präparate generell von Nutzen sind. Entscheidend ist die Qualität der übertragenen Embryonen.

Muss ich nach 2 Wochen auch zur Blutabnahme gehen, wenn bereits eine Blutung eingesetzt hat?

Ja. Es geschieht häufiger, dass Patientinnen trotz einer leichten Blutung schwanger sind. Eine Blutuntersuchung ist der sicherste Weg, um ein korrektes Ergebnis zu bekommen.

Empfehlen Sie diese Informationen...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someonePrint this page
Letzte Aktualisierung: 10. August 2016